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Fett- und wasserlösliche Vitamine: Was Sie über die richtige Einnahme wissen sollten

Vitamine spielen eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit – doch viele Menschen wissen nicht, dass ihre Aufnahme stark davon abhängt, wie wir sie einnehmen. Besonders wichtig ist der Unterschied zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen. Hier erfahren Sie kompakt, worauf es ankommt und wie Sie Nahrungsergänzungen sinnvoll in Ihren Alltag integrieren.


Fettlösliche Vitamine (A, D, E und K)

Fettlösliche Vitamine benötigen Nahrungsfette, um im Körper aufgenommen zu werden. Sie können im Fettgewebe und in der Leber gespeichert werden, was einerseits eine gute Versorgung ermöglicht – andererseits jedoch bei dauerhafter Überdosierung zu einer Anreicherung führen kann.

Besonders relevant ist dies für Vitamin D3 in Kombination mit Vitamin K2:
Die optimale Aufnahme hängt maßgeblich davon ab, ob gleichzeitig eine Mahlzeit mit gesunden Fetten eingenommen wird.

Praktischer Tipp:
Vitamin D3/K2 daher immer zu einer fetthaltigen Mahlzeit einnehmen.


Wasserlösliche Vitamine (Vitamin C und B-Komplex)

Wasserlösliche Vitamine gelangen direkt in den Blutkreislauf, können aber – mit Ausnahme von Vitamin B12 – kaum gespeichert werden. Ein Überschuss wird über die Nieren wieder ausgeschieden. Deshalb ist eine regelmäßige, tägliche Zufuhr entscheidend.

  • Ein Vitamin B-Komplex unterstützt zahlreiche Stoffwechselprozesse und sollte kontinuierlich eingenommen werden.
  • Vitamin C, idealerweise in einer liposomalen Form, lässt sich gut in die tägliche Routine integrieren, da es besonders gut im Körper verwertet werden kann.

Strategische Anwendung: So erreichen Sie die beste Wirkung

Für eine optimale Versorgung gilt:

  • Fettlösliche Vitamine immer zu einer Mahlzeit mit gesunden Fetten einnehmen
    (z. B. Nüssen, Avocado, Olivenöl).
  • Wasserlösliche Vitamine können flexibel über den Tag verteilt eingenommen werden.
  • Um die persönliche Vitamin‑D‑Versorgung zuverlässig einschätzen zu können, empfiehlt sich ein Vitamin‑D‑Test, der im Labor oder per Selbsttest möglich ist.

ww.doktor-milewski.de. 
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